Vinylboden
accessibility.listing.screenReader.filterbar
Vinylböden überzeugen mit zahlreichen Designs und harmonieren so mit vielen unterschiedlichen Wohnstilen.
Dank des strapazierfähigen Materials präsentieren sich Vinylböden alltagstauglich und sind im Handumdrehen gesäubert.
Ob Varianten mit Klicksystem oder Klebevinyl auf Fliesen: Vinylböden lassen sich unkompliziert verlegen.
Vinylböden: facettenreiche Trend-Beläge
Inhaltsverzeichnis
Vinylböden: praktische Allrounder
Neben den bewährten Bodenbelägen wie Parkett, Laminat oder Fliesen gewinnt der Vinylboden – auch als Designbelag oder -boden bekannt – immer mehr Anhänger. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:
unkomplizierte Verlegung dank Klick- oder Klebesystem
große Designvielfalt mit vielen Mustern und Farben
hohe Strapazierfähigkeit dank hochwertigem Material
vielseitig einsetzbar und kompatibel (etwa in Feuchträumen oder auf Fußbodenheizungen)
angenehme Beschaffenheit für ein komfortables Fußgefühl
viele Ausführungen mit rutschhemmender Oberfläche und Trittschalldämmung
Vinyl: ein Material, viele Möglichkeiten
Beliebte Farben
Abschnitt überspringenSo verlegen Sie Vinylböden Schritt für Schritt
1. Schwimmend verlegen mit Klick
Die gängigste Variante ist der Klick-Vinylboden mit Stecksystem: Hierbei verlegen Sie Reihe um Reihe. Durch die Klick-Verbindungen entsteht im Handumdrehen eine ebene Fläche. Für ein ideales Ergebnis sollten die Reihen jeweils mindestens 30 cm Versatz haben und an den Wänden eine Dehnungsfuge von 5 bis 10 mm einhalten. Kürzen Sie daher die ersten und letzten Paneele mit einem Cutter und einem Lineal vorsichtig auf die benötigte Länge.
Übrigens: Verlegen Sie die Belagstücke versetzt, entsteht ein Ziegelmuster. Dieses lässt Ihren Boden natürlicher aussehen und ist stabiler. Achtung: Wer Vinyl mit Fischgrät-Muster mag, benötigt dafür meist speziell angefertigte Paneele. Verlegen Sie das Muster idealerweise in größeren und offenen Zimmern, um Dynamik und Raumtiefe zu erzeugen.
2. Vollflächig verlegen mit Klebstoff
Eine weitere Möglichkeit ist, den Vinylboden zu kleben. Entweder ist der Vinylboden direkt selbstklebend oder Sie müssen den Klebstoff noch auf dem Untergrund auftragen. Selbstklebende Vinyl-Fliesen haben den Vorteil, dass Sie ohne weitere Hilfsmittel direkt mit dem Einbau beginnen können.
Markieren Sie in beiden Fällen eine gerade Startlinie in der Raummitte oder entlang der längsten Wand. Selbstklebender Vinylboden wird nach dem Abziehen der Schutzfolie entlang der Linie verlegt und festgedrückt. Bei trockenen Varianten bringen Sie zuvor den Kleber auf, verfahren aber ansonsten ähnlich. Mit einer Andruckrolle verhindern Sie, dass Luftblasen unter dem Belag entstehen.
Ist Ihr Vinyl-Fußboden vollständig verlegt, bringen Sie zum Abschluss Fußleisten an. Eine detaillierte Anleitung sowie viele praktische Tipps und Tricks zu diesem Thema finden Sie in unserem Ratgeber.
Dünnere Vinylböden – meist Klebevinyl – besitzen nur eine geringe Trägerschicht, weshalb der Untergrund besonders eben und glatt sein muss. Dafür bleibt die Aufbauhöhe sehr gering, was bei Renovierungen mit festen Türhöhen ein Vorteil ist.
Vinyl mit stärkerer Trägerschicht eignet sich gut für die schwimmende Verlegung per Klicksystem. Solche Böden sind stabiler und lassen sich einfacher verlegen, bauen dafür aber insgesamt etwas höher auf.