Gärtnern
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Weitere Artikel entdeckenWas ist nach der Winterpause zu tun?
Tipp 1: Den Rasen wieder fit machen
Rasenflächen geben nach dem Winter oft ein trauriges Bild ab, wenn die kalte Jahreszeit mit Schnee und Dauernässe den Halmen zugesetzt hat. Umso wichtiger ist es, sie zum richtigen Zeitpunkt schonend „wiederzubeleben“:
Befreien Sie den Boden zunächst von Laub und Pflanzenresten. Hierfür bieten sich Gartengeräte wie ein Rechen oder Fächerbesen an.
Oft weist die grüne Fläche Unebenheiten oder Löcher auf, die Sie mit etwas Kompost oder Sand ausbessern können.
Danach kommt der Rasenmäher zum ersten Mal wieder zum Einsatz. Mähen Sie beim ersten Mal jedoch nicht zu niedrig – der Nachtfrost hat sich unter Umständen noch nicht ganz verabschiedet und könnte zu kurz geschnittenem Gras schaden. Für den Anfang empfiehlt sich eine Schnitthöhe von ca. 4 cm.
Entdecken Sie nach dem Mähen viel Moos und Unkraut, sollten Sie die Rasenfläche vertikutieren. Durch die mechanische Bearbeitung werden unerwünschte Auswüchse zwischen den Halmen effizient entfernt und der Untergrund profitiert zusätzlich von der Belüftung.
Zum Abschluss tragen Sie etwas organischen Dünger wie beispielsweise Brennnessel-Jauche auf. Dadurch lässt sich der Rasen vitalisieren und das Wachstum anregen. So macht es Spaß, nachhaltig zu gärtnern!
Mit einem gesunden Rasen schaffen Sie sich eine pflegeleichte Grundlage für den Sommer. Wer nicht nur selbst den Garten pflegen möchte, sondern Hilfe benötigt, sollte wissen: Die Gartenpflege ist steuerlich absetzbar. Im Rahmen des Steuerrechts gilt die Gartenpflege als haushaltsnahe Dienstleistung, sodass entstehende Kosten für das Mähen, Jäten oder Heckeschneiden in der Steuererklärung geltend gemacht werden können. Dies gilt auch für die Gartenpflege als Privat-Leistung – also wenn Sie externe Helfer beauftragen.
Tipp 2: Pflanzen auswählen und in die Erde bringen
Das A und O in einem üppig grünenden Garten sind natürlich die vielseitigen Gewächse. Als geeigneter Rahmen für eine ansprechende Farben- und Artenvielfalt bieten sich Pflanzbeete an. Bevor Sie mit der Aussaat beginnen, sollten Sie den Untergrund mit den wichtigsten Nährstoffen wie Kalium, Stickstoff und Phosphor versorgen. Ein organischer Langzeitdünger kann vor allem im Frühling gut in Gemüse- und Blumenbeete eingearbeitet werden. Nutzen Sie zudem Gartenhelfer wie Handrechen und -schaufel, um die Erde leicht aufzulockern. Dadurch erhält die Aussaat optimale Wuchsbedingungen.
Nutzen Sie Beetpläne, die Ihnen eine Struktur geben und dabei helfen, den Arbeitsaufwand zu reduzieren. Besonders beliebt sind robuste Stauden oder Sträucher, die zu den pflegeleichten Gartengewächsen gehören und wenig Zuwendung benötigen. Wer im Garten Pflanzen als natürlichen Sichtschutz einsetzen möchte, greift gern zu immergrünen Hecken, Wildrosen oder Bambus. Diese spenden Privatsphäre und tragen gleichzeitig zur Artenvielfalt bei.
Beachten Sie, dass Blumen, Kräuter und Co. zum Wachsen und Gedeihen eine ausreichende Temperatur und genügend Sonnenlicht brauchen. Ist es draußen noch zu kalt, können Sie zumindest einiges schon vorkultivieren: Hochbeete und Gewächshäuser sind ideale Standorte für Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini oder Auberginen. Anregung: Spannen Sie Ihre ganze Familie mit ein! Gärtnern mit Kindern ist schon für die Jüngsten eine tolle Sache – inklusive strahlender Augen und stolzer Gesichter, wenn das spielerisch erworbene Gartenwissen im wahrsten Sinne des Wortes Früchte trägt und sich die ersten Erfolge zeigen.
Tipp 3: Kontinuierliche Gartenpflege für eine zu jeder Zeit schmucke Oase
Haben die Pflanzenknollen und -samen sich gut entwickelt und zaubern das erste frische Grün in Ihren Garten, beginnen Sie mit der regelmäßigen Pflege. Unkraut entfernen Sie am besten durchs Jäten. Das ist zwar zeitraubend, lässt sich aber leider nicht vermeiden, wenn Sie auf chemische Unkrautvernichter verzichten wollen. Lassen Sie Pestizide möglichst außen vor – diese schaden nicht nur dem Boden, sondern auch nützlichen Insekten. In einem Naturgarten hingegen finden Marienkäfer, Bienen und Schmetterlinge ideale Bedingungen vor. Die besten Gartenwerkzeuge für diese Aufgabe sind eine Harke, ein Unkrautstecher oder eine handliche Hacke. Eine Möglichkeit, um Unkraut gar nicht erst in großer Menge entstehen zu lassen, ist das Mulchen: Mit Rindenmulch, Pinienrinde oder Rasenschnitt schützen Sie Ihre Beete vor dem Austrocknen und reduzieren den Unkrautwuchs.
Auch das richtige Gießen der Pflanzenpracht spielt eine große Rolle:
Werden Gemüsepflanzen unzureichend bewässert, zeigen sie sich anfälliger für Krankheiten und den Befall durch Schädlinge. Gießen Sie deshalb regelmäßig – am besten nah am Boden. So erreicht das Wasser die Wurzeln ohne Umwege. Außerdem haben es empfindliche Sorten wie Tomaten oder Kohlrabi nicht gern, wenn ihre Blätter allzu lange feucht bleiben.
Zierpflanzen und Blumenstauden freuen sich ebenfalls über eine gleichmäßige Bewässerung. Abhängig von der Menge an Regenwasser, die Ihren Garten durch Niederschläge erreicht, entscheiden Sie, wie häufig Gartenschläuche, Gießkannen und Co. zusätzlich zum Einsatz kommen. Ein Rhythmus von zwei bis drei Tagen erweist sich in den meisten Fällen als ideal. Empfehlung: Wässern Sie möglichst am Morgen. Das hält Schnecken sowie Pilze fern und die Feuchtigkeit verdunstet nicht zu schnell.
Tipp 4: Krankheiten und Schädlingen vorbeugen
Ein großes Augenmerk gilt beim Gärtnern der Pflanzengesundheit, die durch Krankheiten oder Schädlinge gefährdet werden kann. Deshalb sollten Sie ein paar Hinweise beherzigen, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Ein Wundermittel gegen mehrere störende Faktoren zugleich ist ein natürlicher Dünger wie Jauche, Brühe oder Tee. Damit stärken Sie Ihre Gartengewächse auf naturgemäße Weise und schützen sie obendrein vor Pilzkrankheiten wie Mehltau sowie vor Nacktschnecken und schädlichen Insekten wie Blattläusen und Milben.
Weitere ungebetene Gäste, die sich hierzulande gern in Grünanlagen breit machen, sind Maulwürfe und Wühlmäuse. Zum Glück gibt es einige sanfte Methoden, um die ungebetenen Besucher wieder loszuwerden. Beispielsweise reagieren die Tiere empfindlich auf bestimmte Gerüche. Setzen Sie diese gezielt ein, bewegen Sie die Eindringlinge nachdrücklich zum freiwilligen Umzug. Maulwürfe nehmen zum Beispiel Reißaus, wenn sie Hundehaare, Knoblauch oder Buttermilch riechen. Zwiebel- und Holunderduft gehen der Wühlmaus gegen die Nase. Verteilen Sie die jeweiligen Mittel in den unterirdischen Gängen der lästigen Gartenbewohner und verschließen Sie diese wieder. Dann können die Duftstoffe zirkulieren und die tierischen Störenfriede suchen schnell das Weite.