Infrarotheizung

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Aktualisiert am 11.02.2026
Das Wichtigste in Kürze
  • Funktionsweise: Infrarotpaneele erzeugen Strahlungswärme, die nicht die Luft, sondern Wände, Böden und Möbel erwärmt – diese speichern die Energie und geben sie stetig an den Raum ab.

  • Vorteile: Infrarotheizungen punkten mit günstiger Anschaffung, simpler Montage, wenig Wartung und vielfältigen Designs – lautlos, geruchsfrei plus allergikerfreundlich.

  • Effizienz: Ideal für gedämmte Neubauten; in Altbauten drohen höhere Stromkosten. Ein Strahlungswirkungsgrad über 50 % sichert effizienten Betrieb

Infrarotheizungen: Wärme zum Wohlfühlen

Eine Infrarotheizung an der Wand schafft dank Infrarotstrahlung ein gesundes und behagliches Raumklima. Die Strahlungswärme wird durch elektrischen Strom erzeugt und anschließend auf die Umgebung übertragen. Attraktive Infrarot-Heizkörper geben zudem eine stilvolle Wanddekoration ab.

Was ist ein Infrarotpaneel?

Infrarotpaneele respektive -heizungen sind elektrisch betriebene Heizstrahler, die eine als wohltuend empfundene Direktwärme hervorbringen. Diese Art der Elektroheizung, die auch als Wärmewellenheizung bezeichnet wird, produziert Infrarotwellen – ähnlich wie die Sonne – und verbreitet somit eine angenehme Raumtemperatur. Das Besondere an dem Heizsystem up to date: Durch die Strahlungswellen erwärmt sich nicht die Luft, sondern die Raumhülle. Das heißt, Möbel, Böden und Wände nehmen die Wärme auf und geben sie anschließend kontinuierlich wieder ab.

Wie unterscheiden sich Infrarotheizungen von anderen Heizsystemen?

Infrarotpaneele punkten im Vergleich zu sonstigen Heizungsarten mit geringen Anschaffungskosten. Außerdem gelten sie als höchst effizient: Vorwiegend in modernen und gut isolierten Häusern können sie eine echte Kostenersparnis bedeuten. Darüber hinaus eignen sich die Paneele zur Decken- ebenso wie zur Wandmontage und überzeugen mit einer großen Designvielfalt: Wer sich Infrarotheizungen online anschaut, wird von der Bandbreite der Gestaltungsvarianten begeistert sein. Also warum nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden? Exemplare mit einem kreativen Dekor sind Wärmequelle und chice Wanddekoration in Einem! Eine zeitlose Infrarotheizung in Weiß hingegen fügt sich gekonnt in ein bereits vorhandenes Wohnkonzept ein.

Was sind die Vorteile und Nachteile?

Neben dem preiswerten Erwerb und den attraktiven Looks bieten Infrarotpaneele noch einige weitere Vorteile:
  • Sie nehmen nur wenig Platz in Anspruch.
  • Eine Infrarotheizung lässt sich einfach an die Wand montieren und benötigt lediglich einen Stromanschluss.
  • Die Infrarot-Heizkörper beheizen das Zimmer im Handumdrehen.
  • Sie funktionieren geräusch- und geruchlos.
  • Komplizierte Heiz- und Steuerungsanlagen entfallen, die Paneele sind leicht zu warten.
  • Durch die gleichmäßige Erwärmung der Raumflächen wird Schimmelbildung größtenteils verhindert.
  • Staub- und Luftaufwirbelungen treten nicht auf – das ist für Allergiker und Asthmatiker ein großes Plus.
  • Im Gegensatz zu anderen Heizungen existieren für eine Infrarot-Version kaum gesetzliche Auflagen.

Ein Nachteil können höhere Betriebskosten sein. Vor allem zur Verwendung in älteren, schlecht isolierten Häusern empfiehlt sich eine Wärmewellenheizung deshalb eher weniger.
Wussten Sie schon?
Beratertipp
  • Infrarotheizungen gibt es sogar aus Glas. Eine Glasheizung wirkt besonders edel und passt gut in die Küche oder ins Bad.
  • Montieren Sie eine Infrarotheizung an der Decke, erwärmt sich in erster Linie der Fußboden des Raums. Perfekt für warme Füße, ohne eine Fußbodenheizung installieren zu müssen!
Tipp von Ihrem XXXLutz-Berater

Wieviel Strom verbraucht eine Infrarotheizung?

Die Menge an Strom, die Sie zum Betrieb einer Wärmewellenheizung benötigen, hängt immer direkt von Ihrem Heizwärmebedarf ab. Dieser gibt an, wie viel Wärmeenergie gebraucht wird, um ein Haus auf eine bestimmte Temperatur zu heizen. Die Angabe erfolgt in Kilowattstunden pro Quadratmeter und sollte möglichst niedrig ausfallen. Bei einem Wert unter 10 handelt es sich um ein Passivhaus, bis 25 spricht man von einem Niedrigenergiehaus, bis 50 von einem Energiesparhaus.

Infrarotheizungen erhalten Sie mit unterschiedlichen Heizleistungen. Am beliebtesten sind Geräte mit einer Leistung von 500 bis 800 Watt. Welche Version für Ihre Wohnräume die richtige ist, kommt auf die Zimmergröße an. Auch das Alter Ihres Hauses beziehungsweise der damit verbundene Dämmwert haben einen großen Einfluss.

Für die Bewertung der Heizleistung ist der Strahlungswirkungsgrad entscheidend: Er gibt an, welcher Anteil des verbrauchten Stroms in Wärmestrahlung umgesetzt wird. Die Angabe erfolgt in Prozent und sollte deutlich über 50 liegen. Je höher der Wirkungsgrad ausfällt, desto effizienter arbeitet die Infrarotheizung im Hinblick auf den Stromverbrauch.

Ihr individueller Wärmebedarf und die Leistung der gewählten Infrarotpaneele geben Aufschluss darüber, wie viel Strom Sie unter dem Strich zum Heizen & Kühlen verbrauchen.

Ist die Infrarotheizung nur als Zusatzheizung geeignet?

Nein. Vor allem in gut gedämmten Häusern sowie in wenig genutzten Räumen – etwa in Wintergärten, Gartenlauben oder Werkstätten – kann sich der Einsatz einer Infrarotheizung auszahlen, da die Anschaffung und Instandhaltung sehr günstig sind. Eine Alternative für solche Zimmer stellen Elektrokamine dar. Doch auch in normal frequentierten Wohnbereichen bietet sich das Heizen mit einer Infrarotheizung an. Im Bad etwa schwören die meisten Wärmebegeisterten auf die Strahlungstechnologie, denn sie sorgt dafür, dass der heimische Wellnesstempel auf Knopfdruck schön warm wird.

Die richtige Wärmewellenheizung für Ihr Zuhause bei XXXLutz finden

Infrarotpaneele führen wir in verschiedenen Varianten: Ob höhere oder geringere Leistung, zurückhaltend oder in Design-Optik, Paneele aus Kunststoff, Stein, Keramik oder Glas – entscheiden Sie nach Ihren Vorlieben und Ansprüchen. Möchten Sie eine unserer Infrarotheizungen kaufen? Jetzt neue Wärmequelle direkt nach Hause bestellen und die eigenen vier Wände wohlig-gemütlich machen!

FAQ zu Infrarotheizung

Kann ich mit einer Infrarotheizung einen ganzen Raum beheizen?

Ja, eine Infrarotheizung kann einen ganzen Raum beheizen, sofern die Heizleistung korrekt auf die Raumgröße, die Deckenhöhe und den Dämmstandard des Gebäudes abgestimmt ist – als Faustregel gelten bei gut gedämmten Räumen etwa 60–100 Watt pro Quadratmeter. Anders als Konvektionsheizungen erwärmt sie jedoch primär Oberflächen und Körper im Raum durch Strahlungswärme, weshalb die gefühlte Behaglichkeit oft schon bei niedrigeren Lufttemperaturen eintritt. Für den wirtschaftlichen Betrieb als alleinige Heizung ist eine sehr gute Gebäudedämmung (mindestens KfW-55-Standard) entscheidend, da die Stromkosten sonst deutlich über denen einer Warmwasser- oder Wärmepumpenheizung liegen.

Für welche Räume eignet sich eine Infrarotheizung besonders?

Infrarotheizungen eignen sich besonders für selten oder zeitweise genutzte Räume wie Gästezimmer, Hobbyräume, Gartenhäuser und Werkstätten, da sie ohne Vorlaufzeit sofortige Strahlungswärme erzeugen und keine Energie im Standby verbrauchen. Auch in Badezimmern sind sie ideal, weil sie als Spiegelheizung oder Handtuchtrockner fungieren können und die direkte Wärmestrahlung auf feuchter Haut als besonders angenehm empfunden wird. Darüber hinaus sind sie eine sinnvolle Lösung für schwer beheizbare Altbauräume mit hohen Decken sowie als gezielte Zusatzheizung in einzelnen Wohnbereichen, in denen die Zentralheizung nicht ausreichend dimensioniert ist.

Wo platziert man am besten eine Infrarotheizung?

Eine Infrarotheizung wird idealerweise an der Decke oder an einer Innenwand gegenüber der Sitzfläche beziehungsweise dem Hauptaufenthaltsbereich platziert, da die Infrarotstrahlen so Personen und Objekte direkt und ohne Schattenwurf erreichen. Die Montage an Außenwänden sollte vermieden werden, weil dort ein Teil der Strahlungswärme über die Wand nach außen verloren geht, was die Effizienz deutlich mindert. Als Faustregel gilt ein Abstand von mindestens 50 cm zu Möbeln und brennbaren Materialien, wobei die Abstrahlrichtung stets in den Raum hinein zeigen sollte – bei Deckenmontage ist eine leichte Neigung in Richtung der Nutzfläche besonders effektiv.

Ist eine Infrarotheizung für den Dauerbetrieb geeignet?

Infrarotheizungen sind grundsätzlich für den Dauerbetrieb geeignet, da sie keine beweglichen Verschleißteile besitzen und hochwertige Modelle auf eine Lebensdauer von über 100.000 Betriebsstunden ausgelegt sind. Allerdings sind die Stromkosten im Dauerbetrieb als alleiniges Heizsystem in schlecht gedämmten Gebäuden erheblich höher als bei wassergeführten Heizsystemen mit Wärmepumpe oder Gas, weshalb sich der wirtschaftliche Dauereinsatz vor allem in gut isolierten Räumen, als Ergänzungsheizung oder in Kombination mit einer Photovoltaikanlage lohnt. Entscheidend für einen sicheren Dauerbetrieb sind eine fachgerechte Wandmontage mit ausreichend Hinterlüftung, ein programmierbares Thermostat zur bedarfsgerechten Steuerung sowie eine CE-zertifizierte Bauweise mit integriertem Überhitzungsschutz.

Wer sollte keine Infrarotheizung verwenden?

Infrarotheizungen sollten von Personen mit bestimmten Hauterkrankungen wie aktiven Entzündungen, offenen Wunden oder Hautkrebs gemieden werden, da die direkte Wärmestrahlung diese Beschwerden verschlimmern kann. Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fieber, akuten Thrombosen oder eingeschränktem Wärmeempfinden – etwa durch Neuropathien bei Diabetes – sollten Infrarotheizungen nur nach ärztlicher Rücksprache nutzen, da das fehlende Schmerzempfinden zu unbemerkten Verbrennungen führen kann. Zudem ist bei Trägern elektronischer Implantate wie Herzschrittmachern Vorsicht geboten, und Kleinkinder sowie stark pflegebedürftige Personen sollten sich nicht unbeaufsichtigt in unmittelbarer Nähe von Infrarot-Paneelen aufhalten.