Messerschärfer
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Messerschärfer sollten in jeder Küche zum Einsatz kommen, um Küchenmesser in einwandfreiem Zustand zu halten.
Wählen Sie zwischen Schleifstein, Wetzstahl und kompaktem Messerschärfer – je nachdem, wonach Ihre Klingen verlangen.
Indem Sie Ihre Messer regelmäßig nachschleifen, verlängern Sie deren Lebensdauer und erleichtern sich die Küchenarbeit durch jederzeit scharfe Klingen.
Messerschärfer für perfekte Klingen
Inhaltsverzeichnis
Erstklassige Messerschärfer
Schärfgerät, Wetzstahl oder Schleifstein
Ob Sie ein Filetiermesser, ein Keramik-Messer oder ein Besteck-Messer schärfen wollen: Gut geschliffene Klingen sind das A und O, um sich die Küchenarbeit zu erleichtern. Damit Ihre Hack- und Schneidewerkzeuge stets scharf sind, bieten wir Messerschärfer zum regelmäßigen Nachschleifen in drei verschiedenen Varianten an: Schleifstein, Wetzstahl und mechanischer oder elektrischer Messerschleifer.
Ein traditioneller Stein zum Messer-schärfen ist – wie der Name schon sagt – ein aus Stein gefertigter Quader. Einige Modelle verfügen auf jeder Seite des Steins über eine unterschiedliche Körnungsstufe. Während die Fläche mit der groben Körnung zum Wiederherstellen des Schneidwinkels dient, wird mit der feinen Seite die Klinge poliert.
Genauso beliebt zum Messer schärfen ist ein sogenannter Wetzstahl, der die Form eines Stabs hat und daher auch als Wetzstab bezeichnet wird. Diese Messerschärfer sind zumeist ca. 25 bis 35 cm lang und bestehen aus Stahl oder Keramik. Dank eines praktischen Griffs und eines Fingerschutzes ist ein Wetzstahl sicher und einfach zu gebrauchen.
Bei einem mechanischen oder elektrischen Messerschärfer wiederum handelt es sich um ein kompaktes Gerät mit integrierten Schleifscheiben oder -rollen. Einen solchen Scheiben- oder Rollmesserschärfer bedienen Sie, indem Sie das Messer in die Kerben einlegen und es manuell schleifen oder per Knopfdruck von dem Gerät schleifen lassen.
Messerschärfer für jede Klingenart
Nicht jeder Messerschärfer ist für jedes Messer gleichermaßen gut geeignet. Beachten Sie unsere Tipps für allzeit scharfe Klingen:
Messer aus Edelstahl können grundsätzlich mit allen drei Arten unserer Messerschärfer bearbeitet werden.
Wollen Sie lediglich die Klingenkante aufrichten, ist ein Wetzstahl ausreichend. Möchten Sie hingegen die stumpfe Schneide auf Vordermann bringen, empfiehlt sich ein Schleifstein oder ein mechanischer beziehungsweise elektrischer Messerschärfer. Denn bei diesen Varianten erfolgt ein kleiner Materialabtrag – sodass eine neue scharfe Messerkante entsteht.
Möchten Sie Keramik-, Damast- oder japanische Messer schärfen, sollten Sie aufgrund der Klingenhärte auf Messerschärfer aus Keramik zurückgreifen. Zahlreiche unserer mechanischen und elektrischen Schärfer besitzen zwei oder sogar drei Schleifkerben und zusätzlich oft einen Keramikschleifstein.
Sie möchten Ihr Messer schärfen und dieses hat einen Wellenschliff? Solche Versionen müssen in der Regel nur selten nachgeschliffen werden. Sind sie doch einmal stumpf, empfiehlt sich die Nutzung eines keramischen Wetzstabs oder eines Schleifsteins: Schleifen Sie die glatte Seite mit dem Wetzstab. Ist das Küchen- oder Brotmesser mit Wellenschliff bereits sehr stumpf, nehmen Sie einen Schleifstein. Die Wellen selbst können Sie mit der Kante des Steins nachschleifen.
Viele Kochfans schwören auf Diamant-Messerschärfer. Der Edelstein ist bekannt als das härteste natürliche Material der Erde. Ein Messerschärfer oder Wetzstahl, der diamantbeschichtet ist, nutzt sich nicht ab und erzielt hervorragende Ergebnisse.
Schärfen Sie Ihre Messer lieber regelmäßig mit wenig Druck, statt sie erst bei starker Abstumpfung intensiv zu bearbeiten. So bleibt die Klinge länger erhalten und Sie erzielen dauerhaft bessere Schneideergebnisse.
Küchenmesser richtig nachschärfen
Vor der Verwendung eines Messerschärfers sollten Sie das Messer reinigen und trocknen. Anschließend gehen Sie wie folgt vor:
Mit einem Wetzstahl oder einem Messerschärfer beginnen Sie sofort. Einen Schleifstein müssen Sie hingegen zuerst für ca. 10 Minuten in Wasser legen. Der dadurch entstehende „Schleifschlamm“ sorgt für ein perfektes Ergebnis. Achten Sie darauf, dass der Schleifstein während der Verwendung stets ausreichend feucht ist.
Legen Sie Ihr Küchenmesser so am Wetzstahl bzw. Schleifstein an, dass zwischen Klinge und Schleifmaterial ein Winkel von ca. 15 bis 20 Grad entsteht. Bei einem Messerblock mit Kerben, der selbstschärfend arbeitet oder manuell bedient wird, ist der korrekte Schärfwinkel bereits vorgegeben.
Bewegen Sie nun das Messer mit leichtem Druck vom Heft bis zur Spitze über die Schleiffläche – idealerweise von Ihrem Körper weg, um die Sicherheit zu gewährleisten. Wiederholen Sie den Vorgang abwechselnd auf der Vorder- und Rückseite.
Auch bei einseitig geschliffenen Klingen sollten Sie beide Seiten bearbeiten. Wenden Sie in diesem Fall aber etwa vier Fünftel der Zeit für die geschliffene Seite auf.